Stand der Dinge

Corona hat in den letzten Monaten auf der Welt und damit auch in Afrika und in Mwembe Tsungo das Leben teilweise zum Erliegen gebracht.

Unsere Schule wurde geschlossen, die Menschen haben ihre Arbeit verloren, der Hunger kam und wir konnten nicht vor Ort sein.

Durch den Lockdown konnten u.a die Menschen die sich mit kleinen Jobs (Putzhilfen, Motorradtaxis, Snackverkäufer am Strand usw.) über Wasser hielten, kein Einkommen erzielen.

Aufgrund des geringeren bis gar kein Einkommen kam der Hunger.

Für die meisten gibt es nur eine Mahlzeit am Tag.

Viele werden nicht an Corona, sondern an Hunger sterben.

Hinzu kommt der verzweifelte Kampf gegen die Heuschrecken.

Hier konnte wegen der Pandemie kaum noch gegen angekämpft werden. Diese fressen alles kahl und entziehen den Menschen die Nahrung.

Es ist zum Verzweifeln.

Aber es gibt einen Lichtblick:

Wir haben durch unsere Kontaktleute erfahren, dass unsere Schule langsam wieder öffnet!!!

Das gibt uns Hoffnung, dass die Kinder, die nun wieder in die Schule gehen mit einer warmen Mahlzeit pro Tag versorgt sind.

Wir wollen uns verstärkt darauf konzentrieren, dass Schule funktioniert, dass die Kinder wieder kommen können und das sich das Leben mit unserer Hilfe wieder einigermaßen normalisiert.

In der Hoffnung auch bald wieder selbst vor Ort in Mwembe Tsungo zu sein, sind wir aber ebenso auf der Suche nach neuen Herausforderungen in ebenso stark gebeutelten Länder, wo Kinder dringend unsere Hilfe benötigen. Denn getreu nach unserem Motto und Auftrag „Hilfe für die Kinder dieser Welt“ wollen wir verstärkt weiter machen.

Wir haben bereits viel erreicht und dank Ihrer Hilfe großartiges geschafft und wir wollen mehr!

Dank Ihrer Hilfe und Ihrer Spenden, die uns fast täglich nach wie vor erreichen, sind wir in der Lage jeden einzelnen Cent in Hilfe vor Ort umzusetzen.

Sie helfen mit, den Kindern überhaupt ein Leben, Überleben und eine gute Zukunft zu ermöglichen.

Danke dafür!

Februar 2020

Reisebericht Februar 2020

Nach fast einem Jahr seit meinem letzten Besuch, war es im Februar diesen Jahres wieder soweit.

Wir starteten zu dritt um Mwembe Tsungo und inzwischen lieb gewonnene Menschen wieder zu sehen und neue Projekte zu planen und umzusetzen.

Der Weg ins Dorf hat sich nicht verändert, im Gegenteil, nach einer Regenperiode vor unserer Ankunft, waren die Schotterpisten ausgewaschen und teilweise mit unpassierbaren Löchern versehen, so dass wir täglich neue Wege beziehungsweise Umwege suchen mussten, um ins Dorf zu gelangen.

Die Schule hat sich wunderbar positiv verändert.

Sämtliche 12 Klassenräume sind jetzt mit Bänken und Regalen ausgestattet, die sanitären Anlagen werden genutzt ebenso wie der Brunnen zur Trinkwasserversorgung und nutzbarer Strom in einem Teil, der Gebäude.

Unser im vergangenen Jahr fertig gestelltes Lehrergebäude wird fleißig genutzt und trägt ganz wesentlich zur Unterstützung des Schulalltags bei.

Da Ferien waren, trafen wir nur einige Kinder und Schüler aus dem Dorf, die unseren Aufenthalt aber sehr aufmerksam und neugierig verfolgten.

Wir trauten unseren Augen kaum als wir sahen, dass man begonnen hatte das Schulgelände einzuzäunen um ungebetene Gäste, nicht autorisierte Dorfbewohner, spielende Kinder und jegliche Art von Tieren fernzuhalten um- wie es der drei Wochen vor unserer Ankunft eingesetzte neue Schuldirektor ausdrückte- eine richtig gut funktionierende moderne Schule mit einem starken Gemeinschaftsgefühl etablieren zu können.

Gemeinsam mit dem Schulkomitee erarbeiteten wir nochmal, was während unseres Aufenthaltes umgesetzt werden sollte.

Für den Schulgarten soll ein Bewässerungssystem gebaut werden, in dem Regenwasser über entlang der Klassenräume installierte Regenrinnen in eine Zisterne gesammelt wird, die so groß ist, dass die Bewässerung über die Trockenperiode bis zur nächsten Regenzeit gewährleistet ist.

Der Direktor wünschte sich die Planung und finanzielle Unterstützung zur Anschaffung von 2 Toren für das Schulgelände, die natürlich nach Fertigstellung des Zaunes notwendig sind.

Beide Projekte wurden während unseres Aufenthaltes geplant und beauftragt.

Schön zu beobachten war die Weiterentwicklung des Dorfes, wo es vielen inzwischen deutlich besser geht. Mehr Menschen haben sich angesiedelt, die Schülerzahlen steigen kontinuierlich, kleine Geschäfte haben sich etabliert und die Infrastruktur verbessert.

Nichtsdestotrotz bleibt viel zu tun und nachzuhalten. Eine weitere kontinuierliche Unterstützung ist für den Erfolg unserer angestoßenen Hilfen und Projekte unabdingbar.

Leider steht aktuell aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus auch in Kenia das Leben still.

Sämtliche Arbeiten sind verboten, die Schulen geschlossen, Ausgangssperren verhängt.

Wir hoffen inständig, dass alle die Zeit unbeschadet überstehen werden und es in ein paar Monaten weitergehen kann.

Es gilt trotzdem am Ball zu bleiben und sich nicht entmutigen zu lassen und das weiterzuführen, was in den letzten Jahren begonnen wurde.

Daher möchte ich mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die uns bis jetzt begleitet und unterstützt haben. Ohne euch alle wären wir niemals so weit gekommen!

Herzlichen Dank!!

Dr. med. Nicole Eltges

2.Vorsitzende

Reisebericht Nov. 2019 und bevorstehende Reise Febr. 2020

Mit etwas Abstand zur letzten Reise und im Hinblick auf die nächste Reise im Februar 2020 möchten wir wieder einen Kurzbericht über den derzeitigen Stand geben.

Im November 2019 machte sich wieder eine kleine Delegation aus Vorstandsmitgliedern und Mitfahrerinnen (Mitglieder des Vereins) ohne vorige Anmeldung in Mwembe Tsungo auf den Weg.

Eine spannende Erfahrung wie sich herausstellte. Der sonst so großherzige Empfang in der Vergangenheit fiel zunächst aus. Die Räumlichkeiten (Klassenräume) werden sehr gut genutzt, so sahen sie allerdings auch aus. Die in der Vergangenheit angeschafften Besen und Kehrbleche blieben ungenutzt oder waren verschwunden und offensichtlich bleibt es dringend erforderlich, dass wir als Verein auch in den nächsten Jahren immer wieder nach dem „Geschaffenen“ schauen. Die Menschen vor Ort, die Kinder, die Lehrer und die Mitarbeiter in der Krankenstation sind sehr froh und glücklich über die Hilfe die wir vor Ort leisten konnten. Aber: Afrika ist Afrika und deshalb müssen wir die Sinne der Menschen vor Ort schärfen damit diese auch selbst verantwortlich für die Zukunft handeln.
Letztendlich tun sie das auch und es gab wieder im Laufe der Woche sehr schöne Erfahrungen. Die Häuser und das Lehrerhaus sind nun endgültig fertiggestellt und eingerichtet. Wir trafen uns mit den Stipendiaten und haben uns durch Vorlage der Zeugnisse überzeugt das sie schulisch weiterkommen und lernen. Im Bereich der Schule gab es Gespräche evtl. AG’s zu gründen, dass einzelne Schülergruppen sich zusammentun um in eigenen Lernaufträgen verschiedene Lehrinhalte zu vertiefen. Dies vielleicht auch im Hinblick auf das Erlernen von handwerklichen Fähigkeiten um später für ihre Familien sorgen zu können.

Wir werden nun auch die besten Schüler der Schule dahingehend fördern und finanziell unterstützen, dass sie es bis zum Abitur schaffen. Denn nur durch Wissen und einen entsprechenden Schulabschluss kommen sie in Afrika beruflich weiter und können ihre Familien versorgen.

Alles in allem war es ein guter Besuch. Siehe auch Bericht zur Spendensammlung für das TUK TUK.

Wie geht es weiter?

Im Februar fährt die nächste Delegation nach Mwembe Tsungo. Es steht nach wie vor noch das Projekt „Sammlung von Regenwasser“ aus um den Schulgarten bewässern zu können. Wir berichteten.

Betreffend der Krankenstation, die sehr gut angenommen wurde und immer größeren Zulauf besonders von Schwangeren hat, ist Erweiterungsbedarf vorhanden. Hier wird überlegt, ob wir für die Vor- und Nachbetreuung der Schwangeren und ihren Babys einen kleinen Bau in Angriff nehmen. Hier wäre der Bau eines Raumes für 6 Betten und einem kleinen Bad eine große Hilfe.

Die Arbeit geht uns also nicht aus.

In den letzten Monaten konnten wir auch Kontakte zu anderen Menschen knüpfen die in Afrika (Uganda, Gambia) bereits tätig sind und mit unterschiedlichen Hilfsprojekten aktive Hilfe vor Ort leisten.

Für uns eine tolle Erfahrung, da der Austausch uns ggfls. ermöglicht ähnliche Projekte wie das bereits in Mwembe Tsungo durchgeführte Schul- und Krankenstationsprojekt anderswo neu zu starten. Es muss ja schließlich weitergehen und wir wollen dank Ihrer Hilfe den Kindern dieser Welt helfen. Das ist der Auftrag den wir uns gestellt haben.

Vielen Dank an alle Helfer und Spender und hier schon einmal der Hinweis auf unser diesjähriges Benefizkonzert:

Am 16. Mai 2020 auf dem sagenhaften Galgenberg in Wiltingen u.a. mit der Band „BoGa“

Bis bald

Wir brauchen ein Tuk Tuk

Seit es den Verein „a mundo – Hilfe für die Kinder dieser Welt“ gibt, reisen Mitglieder des Vereins zweimal im Jahr nach Kenia ins Dorf Mwembe Tsungu. Sie bringen die eingesammelten Spenden dorthin und schauen, dass sie an die richtigen Stellen und die richtigen Menschen kommen. Jedes Mal werden sie sicher und zuverlässig von Thomas, dem Taxifahrer, chauffiert. Aber jetzt braucht Thomas unsere Hilfe. Wir starten für ihn ein Projekt. Hier ist es:

Sobald die 3500 Euro für ein Tuk-Tuk erreicht sind, organisieren Mitglieder von a mundo bei ihrer nächsten Reise die Übergabe. Hier wird auch die Meldung erscheinen, wenn die 3500 Euro zusammengekommen sind.

 

Wir sagen Danke

 

„Charity und Wein“

Erlesene Weine zur Unterstützung der Hilfe für die Kinder in Afrika!

Nein, wir verschiffen keinen Wein nach Afrika.

Auch in diesem Jahr konnten am vierten Advent dank der großzügigen Spenden verschiedener Winzer und Privatleuten erstklassige Weine versteigert werden.
Das Motto „Charity und Wein“!

Unter der Einladung und Federführung des Weingutes König Johann aus Filzen fand im Festsaal im Kloster Karthaus in Konz bereits zum zweiten Mal eine erstklassige Weinversteigerung statt.
Zum Auftakt wurde zunächst für alle Besucher ein Jahrgangssekt gereicht. Während der grandiosen Versteigerung konnten hervorragende Raritäten verkostet werden.
Die Versteigerung selbst wurde von Moderator Thomas Vatheuer in gekonnter Manier durchgeführt.

Zur Auflockerung und Umrahmung des Vormittags hatte es sich der Startenor Thomas Kiessling nicht nehmen lassen die Besucher mit ausgesuchten Gesangseinlagen hervorragend zu unterhalten.
Jahrgänge ab 1959, Auslesen, Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen und Eisweine aus den besten Jahrgängen kamen zugunsten von „a mundo e.V.“ unter den Hammer.
Der Erlös der Versteigerung ging vollständig in die Kasse unseres Vereins. Eine wirklich schöne und gelungene Veranstaltung.
Wir möchten uns bei allen Spendern, Helfern und Unterstützern insbesondere bei dem Weingut König Johann aus Filzen für die Großzügigkeit und Hilfe bedanken.
Es kam ein höherer vierstelliger Betrag zusammen der es uns im nächsten Jahr ermöglicht angefangene Projekte zu Ende zu führen und neue Projekte zu beginnen.

Vielen Dank und allen einen guten Start ins neue Jahr 2020.

Ein spannendes und aufregendes Jahr geht nun langsam zu Ende.

Ein spannendes und aufregendes Jahr geht nun langsam zu Ende.

Das Team von „a-mundo e.V.“ konnte in diesem Jahr wieder sehr viel Gutes und Sinnvolles erreichen. Dies war nur möglich, indem uns viele Menschen unterstützen. Wir können mittlerweile auf eine hohe Zahl von Mitgliedern blicken die mit kleinen und größeren Spenden helfen, das Leben der Kinder in und um Mwembe Tsungo besser zu machen. Aber nicht nur die Geldbeträge helfen uns bzw. den Kindern, sondern einfach auch der positive Zuspruch und die persönliche Hilfe bei unseren Veranstaltungen.

Wir können mit Stolz nach wie vor zusichern, dass jede Spende 1:1 von uns vor Ort eingesetzt wird.

Ein Bericht zu der letzten Fahrt Ende November steht noch aus und wird noch geliefert.

Ein ganz großes und dickes Dankeschön an alle Helfer und Spender.

Wir wünschen Ihnen allen von Herzen fröhliche und erholsame Weihnachtstage.

Herzlichen Dank für die Unterstützung der spannenden Herausforderungen und Ihr Vertrauen.
Mit dieser Zuversicht blicken wir aufs kommende Jahr und sichern gemeinsam mit Ihnen den Kindern dieser Welt weiterhin unsere volle Unterstützung zu.

Herzliche Weihnachtsgrüße und viel Glück und Gesundheit für das neue Jahr!

Spendenübergabe der Don Bosco-Schule Wiltingen an den Vorstand des Vereins „A mundo e.V.“

Ein weiteres Mal führte die Don Bosco Schule in Wiltingen in diesem Jahr den Spendenlauf 2019 zugunsten einer Hilfsorganisation durch.

Viele SchülerInnen und KollegenInnen stellten sich in den Dienst der guten Sache und liefen viele Runden auf dem Sportplatz Wiltingen.

Dabei kamen alle ganz schön ins Schwitzen, liefen aber dennoch, um mit dem erlaufenen Geld unseren Verein zu unterstützen.

Mit den sage und schreibe erlaufenen 1.200 € können nun in Afrika Kinder unterstützt und ihnen ein besseres Leben bereitet werden.

Wir sagen hierfür ein ganz recht herzliches Dankeschön und können nun bei der nächsten Fahrt Ende November neue Projekte anstoßen.
Vielen Dank an alle Läufer und Spender.

Großspende

Großspende an a mundo e.V. vom Unternehmen „innpact sarl“ mit Sitz in Luxemburg!

Wir von a mundo e.V. konnten es kaum fassen als wir die Mitteilung erhielten, dass wir von der Firma Innpact eine Spende von sage und schreibe 3.000 € erhalten würden. Vorausgegangen war ein Treffen mit einer Mitarbeitern der Firma vor ca. eineinhalb Jahren die sich intensiv bei uns über unseren Verein informierte. Sie erzählte uns, dass die Firma als Finanzdienstleister Unterstützung für unterschiedlichste Unternehmen anbietet die eben u.a. in Entwicklungsländern nachhaltige, soziale und ökologische Projekte durchführen. Nachhaltige Entwicklung ist das große Stichwort.
Darüber hinaus, können jedes Jahr die Mitarbeiter der Firma Innpact der Firmenleitung Vorschläge unterbreiten um durch eine bereitgestellte Spende der Firma besondere Projekte zu unterstützen. Hierbei wurden wir nun ausgewählt und haben die unglaubliche Summe von 3.000 €uro erhalten. Das bringt uns in unseren Bemühungen den Kindern dieser Welt ein besseres Leben zu ermöglichen wieder ein großes Stück weiter.
Wir möchten uns ganz herzlich bei der Firmenleitung, den Befürwortern und bei der engagierten Mitarbeiterin für dieses großzügige Engagement bedanken.
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Internetseite der Firma. Hier werden die Projekte und das Tätigkeitsfeld der Firma deutlich beschrieben. Siehe www.innpact.com
Vielen, vielen Dank

St. Martin Wiltingen

Kirchengemeinde St. Martin Wiltingen hilft Kindern in Mwembe Tsungo.

Die Kirchengemeinde in Wiltingen feiert jährlich im Mai ein Pfarrfest.
Der Erlös dieses Festes kommt den unterschiedlichsten Vereinen und Institutionen im Dorf zu Gute.

In diesem Jahr wurde auch unser Verein -a mundo e.V.- mit 150 €uro bedacht.
Vielen herzlichen Dank dafür! Damit können wir wieder den Kindern der Welt helfen und unsere Projekte vorantreiben.

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